Die Rauhnächte

von Alexandra Glück
Rauhnächte

Die Rauh­nächte, die 12 heiligen Nächte, wie sie auch genannt werden, liegen zwis­chen Wei­h­nachten und dem Dreikönigstag und gelten seit jeher als geheimnisvolle, magische Zeit. Jede Nacht bzw. Tag steht sym­bol­isch für einen Monat im Fol­ge­jahr. Die 1. Nacht steht für den Januar, die 2. Nacht für den Feb­ruar usw. 

Sie sollen die Ereignisse im zuge­ord­neten Monat vorher­sagen. Oft werden sie auch Los­nächte genannt, von Losen — vorhersagen.

Es ranken sich viele Geschichten und Mythen rund um diese ganz beson­dere Zeit. 

Die Magie der Rauhnächte

Wann beginnen eigentlich die Rauhnächte?

Sie beginnen in der Nacht vom 24. auf 25. Dezember und enden in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar, jew­eils von 0:00 bis 23:59 Uhr.

Je nach Gegend und Brauchtum beginnen die Rauh­nächte auch schon mal zur Win­ter­son­nen­wende, also in der Nacht vom 21. Dezember.

Wenn Du Dir nicht sicher bist, wann Du beginnen sollst, empfehle ich immer, mach es für Dich passend. Du möchtest erst Wei­h­nachten hinter Dich bringen und dann entspannt mit den Rauh­nächten beginnen. Per­fekt! So mache ich es auch.

Gerne kannst Du aber auch mit der Win­ter­son­nen­wende starten. Die längste Nacht des Jahres ist eben­falls ein guter Anfang. Es gibt kein richtig oder falsch! Es muss für Dich stimmig sein.

Die Rauhnächte — eine Verbindung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Es heißt, dass wir in diesen 12 Nächten auf der Schwelle zwis­chen Ver­gan­gen­heit, Zukunft und Gegen­wart stehen.

Es sollte eine Zeit der Stille, der Innen­schau, des Rück­zugs sein, es darf aber auch eine Zeit des gesel­ligen Beisam­men­seins werden, mit Fam­ilie, Fre­unden und Bekannten.

Ein Raum für Geschichten, Besin­nung, Med­i­ta­tion und Orakeln. In diesen magis­chen Nächten sind die Tore zwis­chen den Welten weit geöffnet und viele von uns spüren dies auch. Gerade Kinder und ältere Men­schen haben ein beson­ders feines Gespür und fühlen, spüren und sehen Dinge, die anderen ver­borgen bleiben.

Der Begriff Rauhnächte

Der Begriff „Rauh­nächte“ kommt von rau wie raue Win­ternächte, aber auch von Rauch oder Räuchern, deshalb werden diese Nächte auch manchmal als Rauch­nächte beze­ichnet. Schaut man sich die Tra­di­tion in anderen Regionen an, so finden wir mancherorts die Percha, dies soll die Dämonen darstellen, die um die Häuser und Höfe streifen.

Die 4 wichtig­sten Nächte sind Win­ter­son­nen­wende (21. Dezember), Wei­h­nachten (24. Dezember), Sil­vester (31. Dezember) und die Nacht auf Heilige Drei Könige (von 5. auf 6. Januar).

Rituale in den Rauhnächten

Reini­gung. Sowohl Dein Heim als auch Dich selbst.

Räuchern

Entzünde eine Kerze, um das Licht in der Dunkel­heit zu erwecken.

Richte Dir einen Altar für Deine Rauhnächte.

Medi­a­tion und Reflektion

Mach ein Feuer. Egal ob groß im Garten oder klein als Kerze. Beim Betra­chten des Feuers kommt die Seele in Bewe­gung und innere Starre und Kälte wird zum Schmelzen gebracht. Wenn es etwas gibt, das Du loswerden möchtest, kannst Du es sym­bol­isch dem Feuer übergeben.

Tanze ums Feuer und lass durch die Bewe­gung alles los.

Erwecke die Hexe in Dir. Modern, mystisch und göttlich.

 

Fragen, die Du Dir in den Rauhnächten stellen kannst

Was war schön in diesem Jahr?

Von welcher Energie war es geprägt?

Was ist in diesem Jahr geschehen?

Was war das High­light des Jahres?

Welche Erleb­nisse waren beson­ders einschneidend?

Was habe ich erfahren und gelernt?

Was war schön und welche Her­aus­forderungen gab es?

Was waren die Geschenke in diesem Jahr?

Wer war an meiner Seite und hat mich durch das Jahr begleitet?

Was habe ich zu Ende gebracht?

Was habe ich beson­ders gut gemacht?

Was steht noch offen?

Was lasse ich zurück, was nehme ich mit?

Was will ich einladen?

Welche Pro­jekte möchte ich im näch­sten Jahr angehen?

Wofür bin ich dankbar?

Mein Geschenk für Dich

Ich habe einen wun­der­baren Kurs für die Rauh­nächte entwickelt. Er heißt  — Die Magie der Rauh­nächte — und mehr Infor­ma­tionen zu diesem Kurs findest Du unter diesem Link.

Eine kleine Med­i­ta­tion aus diesem Kurs und eine Anleitung zur Kakaoz­er­e­monie ist für Dich als kleines Geschenk zum Herun­ter­laden bereit. Für 0 Euro kannst Du Dir die Med­i­ta­tion und das PDF herunterladen.

Mar­keting von 
Die Magie der Rauhnächte

Die Magie der Rauhnächte — Dein Retreat

Hier gebe ich Dir einen kleinen Ein­blick in meinen Kurs
Die Magie der Rauhnächte. 

Erste Rauhnacht

24./25. Dezember

Thema: Wurzeln, Basis, Ahnen
Monat: Januar
Astrol­o­gis­ches Tierkreisze­ichen: Stein­bock
Archetyp: Die wilde Frau

Die erste Rauh­nacht beginnt am 25.12. um 0.00 Uhr und endet um 23.59 Uhr. Sie steht für den Monat Januar.

Im Januar sind die Nächte noch lang, rauh und kalt. Du darfst langsam in das neue Jahr gleiten, Deine Wurzeln finden und Dich mit Deinen Ahnen verbinden. Auch ein Baum braucht starke Wurzeln, um die Stürme des Jahres zu über­stehen. Lass Dir Zeit und finde Rit­uale für Dich, die Dir helfen.

Es ist der erste Monat im neuen Jahr und das Thema ist hier das langsame, behut­same Ankommen im neuen Jahr. Es ist die Zeit, in dem die Vor­bere­itungen getroffen werden, damit unsere guten Vorsätze auch wirk­lich in die Tat umge­setzt werden. Wir schaffen das Fun­da­ment für das bevorste­hende Jahr.

Die Rit­uale für heute

$

Aufräumen und Reinigen

$

Nimm ein Bad mit Meer­salz und Natron

$

Zieh eine Karte aus Deinem Kartendeck

$

Ver­brenne Deinen 1. Wunsch

$

Zünde eine Kerze für all Deine Vor­fahren an und stell sie an einen sicheren Ort vor die Tür.

$

Verbinde Dich mit Deinen Ahnen und danke allen weib­lichen Vor­fahren, denn ohne sie wärst du heute nicht hier.

$

Mach der Natur ein Geschenk und leg es mit einer Inten­tion an einen Baum.

Fragen die Du Dir heute stellen kannst:

5

Wo sind meine Wurzeln?

5

Was brauche ich um mich geborgen zu fühlen?

5

Was gibt mir Halt und Sicherheit?

5

Wer sind meine Ahnen/Vorfahren?

5

Was habe ich ihnen zu verdanken?

5

Wofür bin ich dankbar?

5

Was habe ich gelernt?

5

Wer hat mich begleitet?

5

Was nehme ich mit, was lasse ich los?

Alexandra Glück

Hi, ich bin Alexandra. Ich bin Yogalehrerin & Ayurveda-Coach und liebe es Menschen in ihre innere Kraft zu bringen.

Abonniere meinen
GLÜCKs-Newsletter

Lass Dich inspirieren von News rund um die Themen Yoga, Ayurveda & Spiritualität und erhalte eine Info, sobald es neue Workshops & Kurse gibt. Trag Dich hier ein:

Marketing von

Folge mir auf
Social Media

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Weitere Blogartikel

Kakaozeremonie

Kakaozeremonie

Maya und Azteken nan­nten Kakao auch die „Nahrung der Götter“.
Kakao wurde tra­di­tionell als Medizin für die Seele und für Zer­e­monien ver­wendet. Kakao hilft Dir dabei, Dich mit Deinem Herzen zu verbinden und wieder mehr ins Spüren zu kommen. Zer­e­monien und Rit­uale geri­eten ein wenig in Vergessen­heit, doch unsere Seele sehnt sich nach bere­ich­ernden Rit­ualen und gemein­samen Zeremonien.

mehr lesen
Yoni Steaming

Yoni Steaming

Yoni Steaming, oder auch Vagi­nal­sitzbad, ist eine per­fekte Möglichkeit, um Dich auf eine natür­liche Geburt vorzu­bere­iten. Was Du brauchst, wie es funk­tion­iert und noch viele weitere Tipps und Tricks erfährst Du hier. 

mehr lesen