Jahreskreisfest Samhain

von Alexandra Glück
Samhain
Jahreskreisfest Samhain

Ich liebe dieses Jahreskre­is­fest ganz beson­ders, denn jetzt fängt sie wieder an, die mys­tische Zeit, die Zeit des Spätherb­stes, ver­woben mit dem langsamen, allmäh­lichen Rückzug der Natur. Diese Zeit ist für mich voll Magie, voll Zauber, ver­bunden mit wun­der­schönen Geschichten. 

In keinem anderen Monat wie diesen wird mir mehr bewusst, wie vergänglich doch alles um uns herum ist, und wie wichtig der Kreis­lauf von Geburt, Reife und Tod doch ist.

Samhain schenkt uns die Möglichkeit, uns noch mal ganz intensiv mit dem Loslassen zu beschäftigen. Mit dieser wun­der­baren Kraft in uns, Raum zu schaffen, damit endlich wieder Platz für Neues entstehen kann.

Wenn auch Du mit den Jahreskre­is­festen gehen möchtest, dann nutze die Kraft um Samhain, welche Beziehungen, Gewohn­heiten und Dinge Du nun endgültig loslassen möchtest.

Das Jahreskreisfest Samhain ist eines der 4 Mondfeste im Jahresrad

Im Jahreskreis werden 4 Sonnen- und 4 Mond­feste gefeiert. Ursprünglich wurden die vier Mond­feste (Samhain, Imbolc, Beltane & Lugh­nasadh) zu Voll­mond zele­briert, denn der Voll­mond bringt Licht in die Dunkelheit.

Irgend­wann wurden die vier Mond­feste dann am 1. des Monats (bzw. am Vor­abend) fix­iert, sprich am 1. November, 1. Feb­ruar, 1. Mai und 1. August. Samhain gehört mit Beltane zu den wichtig­sten Festen im Jahreskreis.

Göttinnen, die mit Samhain in Verbindung gebracht werden

Es gibt nicht die eine Göttin oder Ver­sion der Totengöttin. Sie zeigt sich in vielen Formen und vielen Gesichtern. Oft trägt sie ein graues Kleid, ihre Haut schim­mert mal bläulich, mal grün­lich, mal durch­sichtig. Das blasse Gesicht ist mit Falten durchzogen.

Ihr langes Haar ist sil­brig weiß. Oft wird sie mit einem Korb aus Weiden auf ihrem Rücken dargestellt und nicht selten begleitet sie ein schwarzer Vogel, ein Rabe oder eine Krähe. Sie ist die uralte Weise, die Trägerin der Zeit.

Sie ist die Göttin der Dunkel­heit und Herrscherin der Zeit. Sie belohnt, hart arbei­t­ende Men­schen, bestraft aber auch die faulen unter ihnen. Sie nimmt die Seelen der ver­stor­benen Kinder in Obhut und geleitet sie in das Toten­reich. Göttin der ursprünglichen Zeit, Bal­ance zwis­chen Leben und Tod.

Sie ist die große Mutter, die Magna Mata und Herrscherin über das Leben und den Tod, das spinnen und abschneiden von Lebens­fäden. Je nach Region wird sie Frigg genannt, aber auch Pärcha, Frau Holle, Freya, Epona, Demeter, Gaia oder Isis.

Dies sind nur einige ihrer Namen. In der hin­duis­tis­chen Mythologie ist es die dunkle Göttin Kali. Doch let­z­tendlich sind alle Göt­tinnen doch die eine, die große Göttin. Sie alle­samt sind miteinander ver­bunden und doch eins.

Sie ist ver­traut mit beiden Welten, sie kennt sämtliche Räume und Schatten, Themen des Dies­seits und des Jen­seits. Sie weiß alles was kommt und kennt alles was war. Sie ist eine große Zauberin und fähig, sich in jede beliebige Gestalt zu verwandeln.

Sie ist abstoßend wie der eisige Nord­wind und ein­ladend wie das Feuer im Kamin. Sie verkör­pert das dunkle, dass wir fürchten, dass sie ist auch die Bal­ance zwis­chen Licht und Dunkelheit.

 Jedes Jahreskreisfest hat sein Feuer

Zu allen Jahreskre­is­festen spielt das Feuer eine mehr oder weniger bedeu­tende Rolle. Zu Samhain ist es das Kerzen­licht, welches wir für unsere Ahnen auf­stellen. Entzünde zu Beginn der Dunkel­heit eine oder mehrere Kerzen und stell sie an einen sicheren Ort. Wenn Du die Kerzen anzün­dest, halte für einen kurzen Moment inne und gedenke Deiner Ahnen und was Du ihnen zu ver­danken hast. Danke all den Frauen, die vor Dir den Weg geebnet haben, denn ohne sie wärst Du heute nicht hier. 

Rituale zum Jahreskreisfest Samhain

Reini­gung. Sowohl Dein Heim als auch Dich selbst.

Räuchern kannst Du heute beson­ders gut mit Mistel, Beifuß und Fichtenharz.

Entzünde eine Kerze, um das Licht in der Dunkel­heit zu erwecken.

Richte Dir einen Altar in den Farben passend zu dieser Jahreszeit. Passende Farben sind Grau, Dunkel­blau oder Dunkelviolett.

Medi­a­tion und Reflektion

Mach ein Feuer. Egal ob groß im Garten oder klein als Kerze. Beim Betra­chten des Feuers kommt die Seele in Bewe­gung und innere Starre und Kälte wird zum Schmelzen gebracht. Wenn es etwas gibt, das Du loswerden möchtest, kannst Du es sym­bol­isch dem Feuer übergeben.

Tanze ums Feuer und lass durch die Bewe­gung alles los.

Erwecke die Hexe in Dir. Modern, mys­tisch und göttlich.

Fragen, die Du Dir zum Jahreskreisfest Samhain stellen kannst:

Was möchte ich noch loslassen?

Gibt es Dinge, Pro­jekte oder Gewohn­heiten, von denen ich mich jetzt trennen darf?

Verbinde Dich mit Deinen Ahnen. Was hast Du ihnen zu verdanken?

Mit welchen meiner Ahnen/Verstorbenen ist noch Aussöh­nung nötig?

Wie kann ich mich mehr mit dem Jahreskreis verbinden?

Wie geht es mir mit der Dunkel­heit und dem Rückzug der Natur?

Mein Geschenk für Dich

Ich habe einen wun­der­baren Kurs für die Rauh­nächte entwickelt. Er heißt  — Die Magie der Rauh­nächte — und mehr Infor­ma­tionen zu diesem Kurs findest Du unter diesem Link.

Eine kleine Med­i­ta­tion aus diesem Kurs und eine Anleitung zur Kakaoz­er­e­monie ist für Dich als kleines Geschenk zum Herun­ter­laden bereit. Für 0 Euro kannst Du Dir die Med­i­ta­tion und das PDF herunterladen.

Du möchtest mehr von mir sehen oder lesen. Dann folge mir gerne auf Insta, hier poste ich regelmäßig nicht nur über das Jahreskre­is­fest Beltane.

Alexandra Glück

Hi, ich bin Alexandra. Ich bin Yogalehrerin & Ayurveda-Coach und liebe es Menschen in ihre innere Kraft zu bringen.

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