7 Tipps gegen Wassereinlagerungen

Alexandra Glück
Wassereinlagerungen

mit Ayurveda zu mehr Wohlbefinden

Gerade Frauen leiden unter Wasserein­lagerungen. Viele, kurz bevor sie ihre Periode bekommen (PMS), aber auch in der Schwanger­schaft und während der Wech­sel­jahre. Im Sommer mehr, im Winter weniger. Egal wann Du mit Wasserein­lagerungen zu tun hast, hier meine 7 wertvoll­sten Tipps für Dich. Auch hier gilt wieder, nicht alle Vorschläge sind für jede geeignet und helfen. Pro­bier Dich durch die ganzen Vorschläge durch und schau was zu Dir und Deiner Sit­u­a­tion passt.

Ursachen für Wassereinlagerungen

Schwangerschaft.

Hände, Füße und Beine können gerade gegen Ende einer Schwanger­schaft anschwellen. Dies liegt an der hor­monell bed­ingten Verän­derung des Bindegewebes. Nach der Geburt ver­lieren die meisten Frauen sehr schnell wieder das ange­sam­melte Wasser. Doch auch während der Schwanger­schaft kann man für ein wenig Erle­ichterung sorgen.

Wechseljahre.

Gerade zu Beginn der Wech­sel­jahre (Kli­ma­terium) steigt der Östro­gen­spiegel stark an. Die Brüste wachsen und das Gewebe verän­dert sich. Durch den Anstieg des Östro­gen­spiegels kann es zu ver­mehrten Wasserein­lagerungen kommen.

Prämenstruelles Syndrom (PMS).

Dieses, durch Hor­mon­schwankungen im Körper bed­ingte Syn­drom ist wohl eines der häu­fig­sten Ursachen von Wasserein­lagerungen, auch Ödeme genannt, die bei Frauen vorkommen. Auch hier spielt das Östrogen eine bedeu­tende Rolle.

Bewegungsmangel.

Langes Sitzen und Stehen können unan­genehme Wasserein­lagerungen zur Folge haben. Unser Lymph­system ist wesentlich für den Trans­port von Wasser ver­ant­wortlich. Da dieses System keinen eigenen Antrieb hat, wie beispiel­sweise unser Blutkreis­lauf, braucht es Unter­stützung durch Bewegung.

Falsche Ernährung.

Zu viel Salz, Zucker, Kaffee und Alkohol wirken sich auf unseren Wasser­haushalt ungün­stig aus.

Hitze.

Bei hohen Tem­per­a­turen weiten sich unsere Gefäße und das Blut wird dadurch langsamer durch unsere Venen gepumpt. Der ent­standene Druck beein­trächtigt das Lymph­system und somit wird der Lym­ph­fluss gehemmt.

Diverse Krankheiten.

Unter anderem können Schilddrüsen‑, Herz- und Nieren­prob­leme zu Wasserein­lagerungen führen. In diesem Fall bitte unbe­d­ingt einen Arzt aufsuchen!

Östrogene und ihr Einfluss auf Wassereinlagerungen

Östro­gene sind weib­liche Hor­mone und werden bei der Frau in den Eier­stöcken, der Neben­nieren­rinde und während der Schwanger­schaft in der Plazenta pro­duziert. Östrogen ist der Ober­be­griff für die weib­lichen Hor­mone Östron, Östra­diol und Östriol, wobei das Östra­diol hier das wichtigste Hormon im weib­lichen Zyklus ist und oft auch als Frucht­barkeit­shormon beze­ichnet wird.

Die Östro­gene bee­in­flussen den Zyklus der Frau und sind für den Aufbau der Gebär­mut­ter­schleimhaut sowie für die Bil­dung von Brust­gewebe zuständig. Sie wirken auf den Stof­fwechsel, unter­stützen die Knochen­bil­dung und stärken diese. Östrogen wirkt blut­druck­senkend sowie stim­mungsaufhel­lend, da es für die Pro­duk­tion von Sero­tonin ver­ant­wortlich ist. Zudem schützt das Hormon vor Herz­in­farkt und sorgt für eine schöne Haut. (Übri­gens, auch Männer haben Östrogene.)

Während des Zyklus steigt der Östro­gen­spiegel an und verän­dert die Struktur der Gebär­mutter, damit diese nach dem Eis­prung das befruchtete Ei aufnehmen kann. Das fol­likel­stim­ulierende Hormon (FSH) welches im Hypo­thal­amus gebildet wird, regt die Bil­dung von Östro­genen an.

7 Tipps gegen Wassereinlagerungen

Mein 1. Tipp gegen Wassereinlagerungen:

Bewegung hilft immer noch am Besten

Unser Lymph­system ist in hohem Maße am Trans­port von Lym­ph­flüs­sigkeit und somit Wasser in unserem Körper beteiligt. Da dieses System über keinen eigenen Antrieb ver­fügt, wie beispiel­sweise unser Blutkreis­lauf, braucht es Unter­stützung. Durch Bewe­gung und einen damit ver­bun­denen Anstieg unseres Blutkreis­laufes wird das ganze System in Schwung gebracht. Egal wie Du Dich bewegst oder was Du machst. Spazierengehen, Rad fahren, Walken, Tanzen, Laufen. Gut ist, was gefällt. Und wenn die Bewe­gung auch noch an der frischen Luft stat­tfindet, um so besser! Schwimmen hat den zusät­zlichen Vorteil, dass der Wasser­druck auf den Körper wie eine sanfte Lym­ph­mas­sage wirkt und zusät­zlich noch für Unter­stützung sorgt.

Mein 2. Tipp gege Wassereinlagerungen:

Ein Bad mit Salzwasser und Natron nehmen.

Salzwasser hilft unserem Körper, Wasser auszus­pülen. Ideal wäre natür­lich ein Bad im Meer nehmen. Da wir hier leider nicht am Meer leben, empfehle ich ein Bad mit Meer­salz und Natron. Du kannst auch noch ätherische Öle und Milch in Dein Bade­wasser geben. Wenn Du Dir nun auch noch schöne Musik dazu anhörst, ein paar Kerzen auf­stellst und eventuell sogar noch ein paar Kristalle in Dein Bad gibst, wird es sogar zu einem rit­uellen Bad, das Dir hilft, Dich zu entspannen und loszulassen.

Mein 3. Tipp gegen Wassereinlagerungen:

Wechseldusche.

Der Wechsel von kaltem und warmem Wasser regt unseren Kreis­lauf an. Durch die Wech­sel­wirkung wird ver­mehrt Blut aus den Venen zum Herzen trans­portiert, dies unter­stützt das Lymph­system bei seiner Arbeit.

Mein 4. Tipp gegen Wassereinlagerungen:

Beine hochlagern.

Schnelle Abhilfe, gerade bei Wasserein­lagerungen in den Beinen und Füßen erlangt man dadurch, dass man die Beine hochlagert. Leg Dich mit dem Rücken auf den Boden. Die Beine kannst Du entweder an einer Wand hochlegen (Viparita Karani), oder die Unter­schenkel auf einem Stuhl ablegen. Ich empfehle hier auch immer eine Atemübung dazu zu machen. Leg eine Hand auf Dein Herz und die andere Hand auf Deinen Bauch. Wenn Du möchtest, kannst Du die Augen schließen. Jetzt atme langsam und gle­ich­mäßig ein und wieder aus. So kannst Du gle­ichzeitig entspannen und wieder ein wenig Kraft sammeln.

Mein 5. Tipp gegen Wassereinlagerungen:

Kaliumhaltige Lebensmittel essen.

Reis hilft unserem Körper auf ganz natür­liche Weise zu entwässern. Ich sag nicht, dass Du eine Reiskur machen sollst! Nein, bitte nicht! Gerade, wenn Du schwanger bist, soll­test Du auf Diäten und Kuren verzichten. Aber was spricht dagegen, Mor­gens, Mit­tags und Abends Reis zu essen.

Ebenso wie Reis helfen auch Kartof­feln, Fenchel, Kopf­salat und Erd­beeren. All diese Lebens­mittel sind kali­umhaltig und unter­stützen den Trans­port das Wasser aus dem Körper. Salz, Alkohol und Kaf­feekonsum sollten reduziert werden, da diese erhe­blich zu uner­wün­schten Wasserein­lagerungen beitragen können.

Mein 6. Tipp gegen Wassereinlagerungen:

Kräutertees trinken.

Brennnes­seltee und Grünter Tee werden eben­falls als Hilfe zur Entwässerung emp­fohlen. Schwan­gere sollten auf Brennnes­seltee jedoch verzichten.

Mein 7. Tipp gegen Wassereinlagerungen:

Lymphmassage durchführen.

Pro­fes­sionelle Lym­phdrainagen sollten von aus­ge­bildeten Ther­a­peuten durchge­führt werden, zusät­zlich können wir aber auch selber ganz ein­fach eine Trock­en­mas­sage durch­führen. Die Wirkung einer täglichen Selb­st­mas­sage sollte man nicht unter­schätzen. Wie diese funk­tion­iert und wie Du ganz ein­fach selbst eine Lym­ph­mas­sage durch­führen kannst, zeige ich Dir in diesem Video.

Wassereinlagerungen

Wichtiger Hinweis!

Diese Seite dient lediglich der Infor­ma­tion und ersetzt nicht den Besuch beim Arzt!

Mehr Informationen für Schwanger:

Schwangerschaftsübelkeit

Hier geht es zu meinem Blog­a­r­tikel Tipps gegen Schwangerschaftsübelkeit.

Yoni Öl tut gut

Hier geht es zu meinem Blog­a­r­tikel über das Yoni Öl, was das ist und wie Du es nicht nur in der Schwanger­schaft ver­wenden kannst.

Alexandra Glück

Hi, ich bin Alexandra. Ich bin Yogalehrerin & Ayurveda-Coach und liebe es Menschen in ihre innere Kraft zu bringen.

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2 Kommentare

  1. Christina

    Vielen Dank für die vielen brauch­baren Tipps🌸 beson­ders helfen mir gerade die Mas­sagen und die kali­um­re­duzierte Ernährung!! Und klar Beine hoch 😎

    Antworten
    • Alexandra Glück

      Sehr gerne liebe Christina, ich liebe die Mas­sagen auch sehr. Alles Gute weit­erhin. Love & Light Alexandra

      Antworten

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